PRESSE


In struktureller Anlehnung an die beiden erfolgreichsten
deutschen Late-Nights spielt die "Kriegsshow" jene Witze
auf die Bühnenbretter, die Harald Schmidt nicht mehr
machen kann, und die in Stefan Raabs Pennälerhumor
noch nie Platz hatten.
taz
 

Satirischer Feldzug
aufklärerische Beiträge zum Afghanistan-Krieg
scharfsinniges Programm
Trierischer Volksfreund
 

Dieses nach dem Late-Night-Show-Muster aufgezogene
Spektakel bietet für den wortgewandten Marx die geeignet
Umgebung, um nach allen Seiten mit sarkastischem Gift
zu spritzen
Internet-Magazin Hunderttausend.de
 

Damit hat Trier wieder ein politisches Kabarett und zwar
eins von der ätzenden Sorte
Stadtmagazin KATZ
 

Sarkastisch
Junge Welt
 

Ein multimediales Late-Night-Programm, das sich klug,
kreativ und wirklich ausserordentlich unterhaltsam mit
aktuellen politischen Themen auseinandersetzt
Zivilcourage



taz Bremen

vom 19.11.2001: http://www.taz.de/pt/2001/11/19/a0241.nf/text



Junge Welt

vom 28. Februar 2001: http://www.jungewelt.de/2001/02-28/018.shtml

vom 7. Juli 2000: http://www.jungewelt.de/2000/07-07/016.shtml

vom 13. Juli 2000: http://www.jungewelt.de/2000/07-13/020.shtml

vom 27. März 2000: http://www.jungewelt.de/2000/03-27/009.shtml



Internetmagazine:

Hundertausend.de - Trierer Events online
http://www.hunderttausend.de/

Noch ein Interview:
Sporadicum.de
http://www.sporadicum.de/



Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek
 vom 6.12.2001, S.11

Heute Abend in der Trierer TuFa:

Kriegsshow Light
 

Nachnu kuluna Amrikiun – Wir sind alle Amerikaner. Obwohl seit dem 11.
September, spätestens aber seit dem 11. November die Spaßgesellschaft
endgültig vorbei ist, folgt die »Kriegsshow« der Aufforderung von Karl
Moik, der im ersten »Musikantenstadl« nach dem Einsturz der New Yorker
Zwillingstürme feststellte: »Irgendwann sollte man auch mal die Chance
haben, ein bisserl zu lachen, ein bisserl Freude zu machen.«

Heute Abend findet im Trierer Kulturzentrum Tuchfabrik (Wechselstraße) der
von der ehemaligen Redaktion der »Kleinen Anderen Trierer Zeitung« (KATZ)
veranstaltete »Tag der Rute« statt, auf dem das »Kritische Trierer
Jahrbuch 2002« vorgestellt wird. Im Kulturprogramm wird neben einer Band
die Trierer Formation »Kriegsshow« zu sehen sein, die kürzlich in der
Bremer Schwankhalle ihr neues Programm uraufgeführt hat. Zwar können in
den veranschlagten 45 Minuten nur Teile der zweistündigen Late-Night-Show
gezeigt werden, auch muß Moderator Andreas Marx diesmal ganz ohne Thorsten
Otto (b) und seine Band »Die Unbekannten Soldaten« auftreten und sich
selbst am Flügel begleiten, Freunde der »Kriegsshow«, die anläßlich der
»Fete de la Cerise« von déi Lénk auch in der Escher Kulturfabrik zu sehen
war, werden aber sicherlich auf ihre Kosten kommen.

In Bremen wurde vor allem Dennis Habermehl als Hacim Thaci (»Die USA haben
so viel für uns getan, da habe ich mir gesagt: Jetzt helfen wir Amerika
und unterstützen ihre ‚Deutsche Amerika-Hilfe‘. Allein in meinem
Einzugsbereich haben meine Leute 50.000 DM in bar gesammelt. Dazu gibt‘s
noch 10.000 fabrikneue Maschinengewehre mit Munition für den Krieg gegen
den Terror. Und da kommt auch schon Tussi mit Scheck.«) ausgiebig mit
Applaus bedacht. In einer Kritik der »Tageszeitung« heißt es über die
Bremer Aufführung: »In struktureller Anlehnung an die beiden
erfolgreichsten deutschen Late-Nights spielt die ‚Kriegsshow‘ jene Witze
auf die Bühnenbretter, die Harald Schmidt nicht mehr machen kann, und die
in Stefan Raabs Pennälerhumor noch nie Platz hatten.« Die Veranstaltung
beginnt um 20 Uhr.

www.katztrier.de
www.kriegsshow.de

Autor: oe



Trierischer Volksfreund
 

aus: "Hiebe am Nikolaustag" von Christian Jöricke
Trierischer Volksfreund, 8./9. 12. 2001, S.12

Im Rahmen der Jahrbuch-Präsentation im ausverkauften
kleinen Saal der Tuchfabrik zeigten die Trierer Andreas
Marx, Kathrin Marder und Dennis Habermehl ihr
mulitmediales Kabarettprogramm "Kriegsshow".

Zwar gab es bei den mit Kriegsbildern unterlegten
Ausschnitten aus Karl Moiks "Musikantenstadl" und einem
"No Angels"-Videoclip auch ein paar zurückhaltende "Das
ist aber ganz schön gewagt"-Lacher, ansonsten amüsierte
sich das Publikum über die aufklärerischen Beiträge zum
Afghanistan-Krieg prächtig. Höhepunkt des scharfsinnigen
Programms war eine "Wer wird Millionär"-Parodie mit
politisch selten gestellten Fragen wie "Welcher
Bundespräsident war nicht Mitglied der NSDAP?".


Trierischer Volksfreund

Freitag, 31. März 2000

FRIEDENSBEWEGUNG

Satirischer Feldzug gegen den NATO-Einsatz

Ein Jahr nach den Bombenangriffen: Friedensbewegte
veranstalten bissige Performance

TRIER. (thg) Das Antikriegsbündnis Trier zog eine
ironische Bilanz des Krieges, der vor einem Jahr im
Kosovo tobte. Besonders Rudolf Scharping bekam dabei
sein Fett ab.

Höhepunkt der satirisch-ironischen Revue, zu der sich
über 100 Gäste in der Tufa eingefunden hatten, war die
Verleihung des schwarz-rot-goldenen »Kaiser-Wilhelm-
Preises für die bestgespielte Betroffenheit 1999«. Bei der
Saal-Abstimmung gewann Rudolf Scharping (SPD) gegen
die Bündnisgrünen Josef Fischer und Angelika Beer.

Das Motto der ironisch-satirischen Performance war:
»Wir feiern die Zeit zwischen den Kriegen!« - die
Initiatoren befürchten nämlich, dass es auf dem Balkan
erneut Krieg geben wird. Dies untermauerten auch Tobias
Pflüger von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) in
Tübingen und Ulrich Sander von der Vereinigung der
Verfolgten des Naziregimes/ Bund der Antifaschisten
(VVN/BdA). »Die Flüchtlinge wurden für andere
Interessen instrumentalisiert«, so der Vorwurf des
Politikwissenschaftlers Pflüger an die NATO-Strategen.
Geostrategische Interessen sowie der Test einer neuen
NATO-Strategie seien die eigentlichen Gründe für den
Militäreinsatz gewesen. Kern der neuen Strategie sei die
so genannte Selbstmandatierung. Außerdem sollten
Angriffseinsätze als Teil der NATO-Militärstrategie
festgeschrieben werden.

»Die NATO ist kein Sicherheits- sondern ein
Unsicherheitsbündnis. Die neue Strategie verstößt gegen
das Völkerrecht und ist grundgesetzwidrig«, so das Fazit
des Antimilitaristen. Pflüger fordert eine Abkehr von der
aktuellen NATO-Strategie und letztlich die Auflösung des
Bündnisses. Die Verhinderung der
Kriegsführungsfähigkeit sei die zentrale Aufgabe für die
Friedensbewegung.



Die Kritik aus der Printausgabe von
Harry - das Trierer Szenemagazin,
Nr 2/2001 April/ Mai
www.harry.medienfabrik-trier.de


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