AMERICANS FOR PEACE

Der aus Trier stammende Aktionskünstler
und Kabarettist Andreas Marx rief, mit freundlicher
Unterstützung des Jugendverbandes ['solid] - die
sozialistische jugend, die Helden seiner Jugend.
Gemeinsam vertraten sie die nachhaltige
Spaßgesellschaft und setzten ein Zeichen für Frieden
ohne Antiamerikanismus hier und anderswo:

"Mit Mickey Mouse, Donald Duck und Bugs Bunny, Super-,
Spider- und Batman sind wir aufgewachsen. Wir
amüsierten uns nicht zu Tode, sondern amerikanisierten
uns aus freien Stücken und haben Spass an der
Popkultur. Weder George W. Bush noch Theodor W.
Adorno können uns das vermiesen.
Der US-Präsident ist kein Hero! Niemals haben die
Superhelden ihre Bösewichter und Gegenspieler mit
Kollateralschäden besiegt. Sie kämpfen gegen
Katastrophen statt sie herbei zu führen; im Auftrag der
Menschheit statt gegen ihren Willen. Nun haben wir
unsere Helden gerufen, um gegen diesen Krieg zu
protestieren; und viele, viele kamen..."

Superman und seine Freunde wurden von der deutschen
Bevölkerung freundlich und zum Teil mit Beifallsstürmen
begrüßt. Auch das Feuilleton "F.A.Z." lobte die Aktion als
"professionell vorbereitet".

Foto: Mareike Günsche, maphoto@web.de